die ofenhalle des ehemaligen tonrohrenwerkes von martin & pagenstecher wurde für “access” umgebaut. “access” ist ein schnell wachsendes start-up unternehmen, welches von interessierten firmen finanzierte workshops für studienabsolventen anbietet ... eine art von personalvermittlung, insbesondere im bereich der high- tech- und it-branchen.

 

die zeit zwischen dem erstkontakt mit dem mieter und der übergabe der ca. 2.500 m² großen fläche betrug etwa ein halbes jahr. die planung wurde daher mit der ausführung parallel geführt. der vorhandene - basilikaähnliche - querschnitt der halle wurde so weit als möglich beibehalten. die große zentrale halle bietet dabei weniger “nutzflächen” als vielmehr eine besondere Form des luxus: “leeren Raum”. thematisiert wird der “leere raum” zum beispiel mit der großen freitreppe an einer der beiden stirnseiten. Die aus dem boden herauswachsende form in hallenmitte beherbergt zwei konferenzräume.

 

die ausführungsdetails reagieren neben der rücksicht auf die parallelität von planung und ausführung vor allem auf die vorgefundenen extremen maßtoleranzen. so wurden die innenfassaden zwischen büro und halle z.b. als normierte, schrankähnliche systeme vorgefertigt und an ort und stelle in die achsen eingeschoben.

 

mitarbeit unter leitung von prof. georg giebeler, 4000architekten, köln